Andrei Popov im Interview über das Österreichische Kulturforum Bukarest | ADZ 

Gerne weisen wir hin auf das Interview mit

Andrei Popov erzählt, dass er nach einem Studium der Politikwissenschaften an der Universität Bukarest (auf Französisch) 23 Jahre für das rumänische Radio und dann eineinhalb Jahre am Französischen Institut gearbeitet habe. Von dort sei er vom damaligen Leiter des Österreichischen Kulturforums (ÖKF) Bukarest, Thomas Kloiber, für die Öffentlichkeitsarbeit abgeworben worden.

»Österreich, das Forum, die Botschaft und das Ministerium« hätten ihm »eine enorme Chance gegeben«. Es würden nicht einfach nur Projekte importiert, sondern man wolle »eine wahre Verbindung zwischen den beiden Ländern aufbauen«. Popov stellt das ÖKF Bukarest als eine Abteilung der Österreichischen Botschaft in Bukarest und als Teil des Netzwerks von 33 Österreichischen Kulturforen des österreichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) vor. »Wir designen Projekte und implementieren sie immer in Kooperationen mit Institutionen, Universitäten, NGOs und unseren unterschiedlichsten Partnern vor Ort«, erklärt Popov. »Für unsere Arbeit in Rumänien sind die Unterstützung und der Rat von Botschafterin Ulla Krauss-Nussbaumer ebenfalls von großer Bedeutung, da Frau Krauss-Nussbaumer über umfassende Kenntnisse in diesem Bereich verfügt; sie war eine der Leiterinnen der Kulturabteilung der BMEIA.«

Die »traditionellen Werte der österreichischen Kultur« bräuchten keine Werbung, in der Kulturarbeit ginge es vielmehr um die Stärkung der »Beziehungen zwischen beiden Ländern auf dem Level der Menschen«. Als »ein kleines europäisches Institut« [Andrei Popov leitet das ÖKF Bukarest gemeinsam mit dessen Direktor Leopold Unger, Anm.] verfüge man über ein vergleichbar »faires, jährliches Budget«. Im vergangenen Jahr seien 211 Events veranstaltet worden, in etwa 20 verschiedenen Städten und Orten.

Das Interview mit Andrei Popov führte Valentin Brendler für die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, erschienen am 1. April 2026.

» Zum Interview (Volltext)

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